Bindegewebsmassage

Oft wird diese Behandlungsform mit der klassischen Massage gleichgesetzt und verwechselt.

Bei der Bindegewebsmassage (Abkürzung: BGM) handelt es sich um eine Reiz-Reflexzonentherapie.

Auch hier spielt die Erzeugung von lokaler Durchblutungsreizen die entscheidende Rolle.

Während bei der klassischen Massage allgemein nahezu alle Gewebsschichten, vorwiegend die Skelettmuskulatur bearbeitet wird, geht es bei der BGM um die Anregung von Bindegewebssegmenten, den Reflexzonen.

Das heißt, hier werden die Reize gezielt nach konkreten Vorgaben mit den Fingerkuppen ins Bindegewebe gesetzt, um  gleichzeitig Haut, Bindegewebe, Muskulatur und Organe zu therapieren.

Möglich ist dies, da jedes Segment je aus einem Haut-, Bindegewebs-, Muskulatur- und Organabschnitt besteht, und je von einem Spinalnervenpaar innerviert wird.

Diese Therapieform geht auf die Krankengymnastin Elisabeth Dicke (1885-1952) zurück, die diese Methode erfand ,um sich selbst von mehrmonatigen heftigen Schmerzen zu befreien. (1929)

Fr. Dr. med. Hede Teirich-Leube engagierte sich für diese neue Therapie Methode, und brachte mit Fr. Dicke zusammen ein Buch heraus. später forschte sie auf dieser Grundlage weiter, und so entstanden zwei verschiedene Techniken, die jedoch absolut gleichwertig sind.

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